Ostern 1883 wird die "Neue Schule" im Dorf Linden gegründet, bestehend aus 1 Knabenklasse (63 Schüler) und 1 Mädchenklasse (30 Schülerinnen).
Ostern 1884 wurde aus der "Neuen" die "Gehobene Schule". Mit dem veränderten Schulstatus wird Französisch als einziges fremdsprachliches Fach eingeführt. Am 1.5.1886 zieht die "Gehobene Schule" in das neu erbaute Schulhaus in der Davenstedter Str. 14 ein.
Im Herbst 1894 beschließt die königliche Regierung die Erhebung zur Mittelschule.
Im Januar 1905 zieht die "Mittelschule in Linden" in ihr neues Gebäude Am Lindener Berge 12 ein.
Ab Schuljahr 1910/11 beginnt - infolge der allgemeinen Strukturänderung - der Aufbau von der sieben- zur neunstufigen Mittelschule, so daß die Schüler nach insgesamt 9 Schuljahren Mittelschule, im Alter von 15 Jahren ausgeschult werden.
Ostern 1920 erhält die Schule - nach Eingemeindung Lindens in die Stadt Hannover - die Bezeichnung "Mittelschule III ", obwohl sie die älteste der Stadt war; gleichzeitig wurde sie der Regierung direkt unterstellt.
Am 11.3.1927 erhalten - lt. Verfügung des Magistrats der Stadt Hannover - die Mädchenklassen die Bezeichnung "Stadttöchterschule IV". Die Knaben wurden weiterhin in der "Mittelschule III" im selben Gebäude unterrichtet. Der gemeinsame Leiter beider Schulen trägt die Amtsbezeichnung 'Direktor'. Die Turnhalle wird im selben Jahr fertiggestellt. Die Mädchenklassen begannen in dem Jahr mit dem Hauswirtschaftsunterricht; für die Knabenklassen war im Schuljahr 1925/26 der Werkunterricht eingeführt worden.
Am 1.4.1939 wird aus der "Stadttöchterschule IV" die "Mädchen-Mittelschule". Diese und die "Knaben-Mittelschule III" werden zu selbständigen Schulen mit jeweils eigener Leitung.
1943 wurde das Gebäude bei einem Fliegerangriff sehr beschädigt; der Unterricht mußte aber erst nach einem erneuten Bombeneinschlag am 1.1.1945 eingestellt werden. Die Schüler und Schülerinnen wurden in die sogenannten KLV-Lager geschickt: nach Podiebrad, Dobrin, Friedland in Pommern, Vienenburg/Harz, Heiligengerg bei Olmütz, Baude Waldeck/Protektorat Böhmen, St. Andreasberg/Harz und Nordheim.
Zwischen August und Oktober 1945 kann der Unterricht allmählich wieder aufgenommen werden, die Instandsetzungsarbeiten beginnen im selben Zeitraum und sind am 8.12.1953 abgeschlossen.
Am 1.4.1957 erhalten beide Schulen neue Bezeichnungen "Mittelschule VI" und "Mittelschule III " aber noch kein neues, größeres Gebäude: die insgesamt 45 Klassen teilen sich die 18 Klassenzimmer nach dem Verfahren des Schichtunterrichts, bzw. der Auslagerung von je 5 Klassen beider Schulen in die Volksschule Badenstedter Straße.
Ende 1962 wird ein Teil beider Schulen selbständig und zieht als "Realschule Am Fössefeld" in das in der Straße gleichen Namens erbaute Schulhaus ein.
Am Schuljahresbeginn 1963 wird der im 'alten' Gebäude verbleibende Teil beider 'alten' Schulen zur "Mittelschule Am Lindener Berge" umbenannt.
Ab 1969 heißt die offizielle Bezeichnung "Realschule am Lindener Berge" (RSLB).Seit einigen Jahren bestand schon zu der Zeit an beiden Schulen die Coeducation.
Zum Schuljahresbeginn im August 1976 zog die Realschule Lindener Berg" in das jetzige Gebäude, dem Schulzentrum (SZ) Badenstedt, ein. Das 'alte' Gebäude auf dem Lindener Berg war der gegenüberliegenden "IGS Linden" für den Aufbau ihrer Sekundarstufe II zur Verfügung gestellt worden. Während eines 3/4 Jahres der Umbauarbeiten am 'alten' Gebäude und der Fertigstellungsphase des SZ Badenstedt wurde der RSLB ein Trakt in der "IGS Mühlenberg" zugewiesen. Die RSLB teilt sich Fach- und Funktionsräume und technischen Einrichtungen der Verwaltung mit der "Hauptschule im SZ Badenstedt", der "Orientierungsstufe Badenstedt" und der Schule für Schwerhörige. Alle Schulen im Schulzentrum bleiben selbständige Einheiten unter jeweils eigener Leitung; der Rektor der Realschule fungiert als hausverwaltender Schulleiter.
Im Schuljahr 1977/78 wird in der RSLB die Klasse '10f' eingerichtet, um Hauptschulabgängern aus verschiedenen Ortsteilen die Beschulung bis zum Realschulabschluss zu gewährleisten.
Auf Vorschlag der Gesamtkonferenz wurde der Name der Schule im Sommer 2002 in "Realschule Badenstedt" (RSB) umbenannt. Angesichts der Standort- und Namenwechsel stellt sich der Wunsch ein, dass die "Realschule Badenstedt" im gleichnamigen Ortsteil Hannovers vielen Schülergenerationen eine beständige Einrichtung bleibt.
Seit Beginn des Schuljahres 2004/05 ist die Realschule Badenstedt eine Ganztagsschule. In diesem Zusammenhang fanden noch einmal umfangreiche bauliche Veränderungen an und in der Schule statt. So gibt es jetzt in der neu erstellten Mensa die Möglichkeit, ein Mittagessen einzunehmen. Der neu gestaltete Innenhof bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, z.B. für Projekte, Schulfeste etc.
Auf dem Weg zur IGS: Gemeinsam mit der Hauptschule haben wir die Umwandlung in eine IGS beantragt. Diese startete mit dem Schuljahr 2010/2011.

